{"id":58,"date":"2014-12-20T10:17:48","date_gmt":"2014-12-20T10:17:48","guid":{"rendered":"http:\/\/test.radical-openness.org\/2015\/?p=58"},"modified":"2014-12-20T10:23:27","modified_gmt":"2014-12-20T10:23:27","slug":"pc-entsorgung-wohin-mit-alten-pcs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/research.radical-openness.org\/2015\/pc-entsorgung-wohin-mit-alten-pcs\/","title":{"rendered":"PC-Entsorgung > Wohin mit alten PCs?"},"content":{"rendered":"<h2><a href=\"http:\/\/www.monitor.at\/index.cfm\/storyid\/5779_PC-Entsorgung-Wohin_mit_alten_PCs\" target=\"_blank\">PC-Entsorgung &gt;Wohin mit alten PCs?<\/a><\/h2>\n<p class=\"teaser\">Die gro\u00dfe Monitor-Umfrage zum Thema PC-Entsorgung<\/p>\n<p class=\"autor\">Adolf Hochhaltinger<\/p>\n<div class=\"monimageleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.monitor.at\/ausgaben\/2003_4a\/recycle.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"170\" border=\"0\" \/><\/div>\n<div class=\"maincontent\">\n<p>Auf den ersten Blick scheint es seltsam: Da werden jedes Jahr Tausende neuer PCs, Notebooks und Workstations gekauft. Und die meisten Anwender sind keineswegs Neulinge, sie hatten auch davor schon einen Rechner.<\/p>\n<p>Was also geschieht mit den unz\u00e4hligen alten Ger\u00e4ten? Werden die in die L\u00e4nder des ehemaligen Ostblocks verkauft? Werden sie alle an Verwandte und Bekannte weitergegeben? Werden sie klammheimlich (und verbotenerweise) auf den M\u00fcll geworfen? Was sonst geschieht damit?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr den Alltag schnell genug<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich l\u00e4sst sich heute auch auf einem an sich &#8220;veralteten&#8221; PC &#8211; wir sprechen von Ger\u00e4ten mit ca. 300 bis 800 MHz &#8211; durchaus noch ordentlich arbeiten. Der Grund ist simpel: Im Gegensatz zu Computerspielen, die alle Leistungsreserven eines Rechners bis zum Limit ausn\u00fctzen, bedeuten die g\u00e4ngigen Alltagsanwendungen &#8211; Textverarbeitung, Internet-Surfen, E-Mails bearbeiten oder Datenerfassung &#8211; kaum eine nennenswerte Belastung des Prozessors. Im Gegenteil, f\u00fcr diese Anwendungen reicht auch ein Ger\u00e4t mit &#8220;nur&#8221; 300 oder gar 200 MHz Taktfrequenz immer noch aus.<\/p>\n<p>Somit findet sich heute &#8211; anders als noch vor einem oder zwei Jahren &#8211; eine beachtliche Anzahl alter Rechner auf dem Markt, die gerade f\u00fcr diese bevorzugten Anwendungen \u00e4lterer (sprich: &#8220;erwachsener&#8221;) Anwender durchaus schnell genug sind.<\/p>\n<p>Verborgene Pfade<\/p>\n<p>Wir haben uns unter den Anwendern umgeh\u00f6rt und zahlreiche Unternehmen, Banken, Versicherungen und Beh\u00f6rden befragt, was sie mit ihren alten Rechnern tun. Dabei entdeckten wir jene Wege, auf denen Altger\u00e4te h\u00e4ufig weitergegeben werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Altger\u00e4te beim Kauf neuer Rechner dem H\u00e4ndler zur\u00fcckzugeben, ist ein beliebter Weg. Insbesondere kleinere Unternehmen nutzen gerne diese einfache und wenig aufw\u00e4ndige M\u00f6glichkeit.<\/li>\n<li>Falls im Unternehmen die Thin Client-Technologie (z.B. Citrix MetFrame) eingesetzt wird, sind alte PCs &#8211; darunter in diesem Fall sogar uralte 286er Maschinen &#8211; immer noch als Thin Client-Terminals geeignet. Der Anwender bedient auf ihnen trotzdem die neueste Version seines Betriebssystems, das selbst auf einem (Application)-Server l\u00e4uft. Sogar k\u00fcnftige Upgrades von Betriebssystem und Anwendungen sind dank der &#8220;Thin Client&#8221;-Technologie auf diesen Computer-Greisen immer noch problemlos lauff\u00e4hig &#8211; eine Art &#8220;ewiger Jungbrunnen&#8221; f\u00fcr altgediente Maschinen.<\/li>\n<li>PC-Verwertungsunternehmen haben sich auf die Verwertung und den Handel mit gebrauchten Rechnern spezialisiert. Sie erm\u00f6glichen dadurch zugleich auch finanzschw\u00e4cheren Zeitgenossen den Zugang zur Computertechnik. Angeboten werden die Ger\u00e4te teilweise im Internet, teilweise ausschlie\u00dflich direkt im Gesch\u00e4ft. \u00c4ltere, allzu langsame Ger\u00e4te werden in die L\u00e4nder des ehemaligen Ostblocks exportiert, wo es daf\u00fcr noch eine Nachfrage gibt.<\/li>\n<li>Nicht zu alte, noch klaglos funktionierende Rechner zu spenden, ist eine weitere M\u00f6glichkeit. Als Empf\u00e4nger kommen z.B. Schulen oder soziale Organisationen in Betracht, je nach technischem Niveau und Leistungsf\u00e4higkeit der Ger\u00e4te.<\/li>\n<li>Ein anderer Weg ist die Versteigerung im Internet, z.B. bei e-bay. Hier finden sich unz\u00e4hlige Rechner aller Preisklassen; wer hier kaufen will, sollte vorher wissen, welche technischen Daten er braucht und wie viel er daf\u00fcr auslegen will.<\/li>\n<li>In den Usenet-Newsgroups finden sich ebenfalls viele Angebote von gebrauchten PCs und auch von einzelnen PC-Teilen. Hier werden allerdings vielfach &#8220;Traumpreise&#8221; verlangt, unter dem Motto &#8220;Irgendwo gibt es sicher einen Dummen!&#8221; &#8211; also Vorsicht, wenn man in puncto Marktpreise nicht sattelfest ist!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Endlich ein Markt!<\/p>\n<p>Mit einem Wort: es gibt nun &#8211; endlich! &#8211; hierzulande einen &#8220;richtigen&#8221; Gebrauchtmarkt f\u00fcr PCs. Das freut Anwender mit schmalem Geldbeutel, die sich auf diesem Weg einen preisg\u00fcnstigen Rechner beschaffen k\u00f6nnen, oft sogar noch mit einer Garantie.<\/p>\n<p>Das freut auch sozial t\u00e4tige Organisationen und Schulen, die auf diesem Weg zu preisg\u00fcnstigen PCs kommen, um sie an besonders Bed\u00fcrftige weiterzugeben. Und das freut alle Umweltsch\u00fctzer, die nun nicht mehr argw\u00f6hnen m\u00fcssen, die Ger\u00e4te w\u00fcrden still und leise irgendwo im Wald auf eine M\u00fcllhalde gekippt.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das Ergebnis der Umfrage<\/p>\n<p>Hier in alphabetischer Reihenfolge die Antworten und Stellungnahmen von Firmen, Institutionen und Beh\u00f6rden auf unsere Frage: &#8220;Was machen Sie mit Ihren alten PCs?&#8221;<\/p>\n<p>Allianz Elementar Versicherungs-AG<\/p>\n<p>PCs und Workstations mit einer Taktfrequenz von weniger als 450 MHz geben wir an einen Broker weiter. Rund 150 Ger\u00e4te haben wir im laufenden Jahr auf diese Art und Weise ausgetauscht und durch neuere ersetzt.<\/p>\n<p>Vereinzelt ist es auch schon vorgekommen, dass wir Ger\u00e4te an Schulen abgeben. Diese Variante kommt aber durch die gerade in den Schulen deutlich gestiegenen Anforderungen jetzt kaum mehr in Betracht.&#8221;<\/p>\n<p>Dr. Christof Mascher, Vorstandsmitglied der Allianz Elementar Versicherungs-AG<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bank Austria Creditanstalt<\/p>\n<p>Die nicht mehr eingesetzten PCs werden,<\/p>\n<ul>\n<li>wenn das Ger\u00e4t kaputt ist, umweltgerecht entsorgt &#8211; von einer Entsorgerfirma aus dem Lager der TSG (Banktochter f\u00fcr technische Servicedienste) abgeholt bzw. dienen zur Ersatzteilbeschaffung f\u00fcr Reparaturen),<\/li>\n<li>f\u00fcr Spenden an Schulen, Kinderg\u00e4rten und karitative Einrichtungen verwendet,<\/li>\n<li>an H\u00e4ndler weiterverkauft,<\/li>\n<li>in wenigen F\u00e4llen in den jeweiligen Plattformen des BA-CA Konzerns verwendet.&#8221;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dr. Margit Schmid-Weihs, Bank Austria Creditanstalt, Group Public Relations<\/p>\n<hr \/>\n<p>CA Versicherung<\/p>\n<p>&#8220;Die CA Versicherung verf\u00fcgt \u00fcber keinen eigenen HOST, sondern ist an das EDV &#8211; Netz der Wr. St\u00e4dtische Versicherung angeschlossen. Die Anzahl unserer EDV-Ger\u00e4te ist daher auf die Mitarbeiter-PC beschr\u00e4nkt, und das sind rund 50 Personen. Wir haben relativ wenig kaputte Ger\u00e4te und die entsorgen wir durch \u00dcbergabe an die Mistsammelstellen der MA 48.&#8221;<\/p>\n<p>Helmut Strahner, CA Versicherung AG<\/p>\n<hr \/>\n<p>CWsoft<\/p>\n<p>&#8220;Wir nehmen \u00e4ltere PCs unserer Kunden derzeit nicht zur\u00fcck. Unserer Erfahrung nach werden solche PCs aber meist auf einem anderen Level weiterverwendet, wie es auch in unserem Unternehmen mit \u00e4lteren PCs geschieht. Grafikworkstation wird neu angekauft, aus alter Grafikworkstation wird dann Office-PC, aus Office PC wird Firewall, Web- oder Mail-Server, aus Webserver wird Router. Das unterste Ende bleibt meist erhalten (Aufstockung). Wenn nicht, so wird innerhalb unseres Unternehmens entsorgt. Bei unseren Kunden wird in der Regel an Mitarbeiter &#8211; teils kostenlos &#8211; abgegeben, ansonsten entsorgt (MA48 machts kosteng\u00fcnstig m\u00f6glich).&#8221;<\/p>\n<p>Ernst Weinzettl, CWsoft, Computerh\u00e4ndler<\/p>\n<hr \/>\n<p>Erste Bank<\/p>\n<p>&#8220;Die L\u00f6sungsstrategie der Erste Bank zur Entsorgung veralteter PCs ist unterschiedlich. Je nach Verf\u00fcgbarkeit alter Ger\u00e4te, kommen verschiedene M\u00f6glichkeiten der Weiterverwendung bzw. Entsorgung zur Anwendung:<\/p>\n<ul>\n<li>Die alten PCs werden ohne Software (Betriebssystem und Anwendungen) teilweise an den Betriebsrat weitergegeben, der im Zuge von Mitarbeiteraktionen diese Ger\u00e4te an Mitarbeiter des Hauses verschenkt. Die Auswahl der Mitarbeiter (Verlosung) erfolgt durch den Betriebsrat selbst.<\/li>\n<li>Gr\u00f6\u00dfere Mengen an Alt-PCs auf Grund von Massen-Rollouts werden an verschiedene Secondhand-H\u00e4ndler verkauft, welche diese nach \u00dcberarbeitung und Reinigung wieder in den Markt einbringen.<\/li>\n<li>Gro\u00dfe Teile der Alt-Ger\u00e4te werden f\u00fcr karitative Zwecke (wie z.B. Schulen, Kinderg\u00e4rten) gespendet. Bei diesen Aktionen wird jedoch keine Software, sondern nur die Hardware verschenkt. Um die Ausstattung der Ger\u00e4te mit der entsprechenden Software m\u00fcssen sich die entsprechenden Institutionen selbst k\u00fcmmern.<\/li>\n<li>Ger\u00e4te, die weder verschenkt noch verkauft werden, werden in ihre Bestandteile zerlegt und nach einem strengen Abfallswirtschaftskonzept entsorgt. Dabei werden noch brauchbare Einzelteile wie funktionierende Festplatten, Stromversorgungen, Laufwerke und Netzwerkkarten bei Bedarf als Ersatzteile unserem Reparaturlager wieder zugef\u00fchrt.&#8221;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gerhard Fischer, Prokurist der EBiT-ERSTE BANK Informationstechnologie GmbH<\/p>\n<hr \/>\n<p>IBM<\/p>\n<p>&#8220;Bei IBM gibt es zwei Vorgangsweisen bez\u00fcglich \u201aalter&#8217; Ger\u00e4te:<\/p>\n<p>Erstens werden die aus dem IT-Leasing-Gesch\u00e4ft von unseren Kunden zur\u00fcckkommenden Ger\u00e4te nach Deutschland verschickt, dort einem kompletten Service unterzogen und dann am Sekund\u00e4rmarkt verkauft.<\/p>\n<p>Zweitens werden die von IBM Mitarbeitern zur\u00fcckkommenden Ger\u00e4te und Teile der aus dem IT-Leasing-Gesch\u00e4ft retournierten Ger\u00e4te hier in \u00d6sterreich einem Generalservice unterzogen und anschlie\u00dfend Schulen und sozialen Einrichtungen in Form von PC-Spenden zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Alleine im Jahr 2002 hat IBM auf diese Weise \u00fcber 300 PCs gespendet &#8211; einen Teil davon in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz an vom Hochwasser betroffene Schulen in Ober\u00f6sterreich.&#8221;<\/p>\n<p>Christian Rothm\u00fcller, Manager of Communications, IBM Austria<\/p>\n<hr \/>\n<p>N\u00d6 Landesregierung<\/p>\n<p>&#8220;Die durchschnittliche Nutzungsdauer unserer Ger\u00e4te betr\u00e4gt 4 Jahre (f\u00fcr PCs) und 6-7 Jahre (f\u00fcr Monitore). Unsere Lieferfirmen sind vertraglich verpflichtet, f\u00fcr jedes gelieferte Neuger\u00e4t ein altes zur\u00fcck zu nehmen und ordnungsgem\u00e4\u00df zu entsorgen. Noch funktionsf\u00e4hige Ger\u00e4te werden von uns aber auch (solange der Vorrat reicht) an Schulen abgegeben.&#8221;<\/p>\n<p>Mag. Rainer Gronister, Leiter der Abt. Landesamtsdirektion\/Informationstechnologie, Amt der Nieder\u00f6sterreichischen Landesregierung<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00d6sterreichische Nationalbank<\/p>\n<p>&#8220;Die \u00d6sterreichische Nationalbank ist bei der Entsorgung gebrauchter PCs in den letzten Jahren zwei unterschiedliche Wege gegangen. Das erste gr\u00f6\u00dfere Vorhaben in diesem Umfeld war im Jahr 1997 der Ersatz von fast 1000 PC innerhalb weniger Arbeitstage anl\u00e4sslich der Einf\u00fchrung von Windows NT 4. Die Altger\u00e4te wurden vom Auftragnehmer des Neuausstattungsprojektes zur\u00fcckgekauft.<\/p>\n<p>Da die Ger\u00e4te \u00fcber mehrere Subunternehmer verkauft wurden waren logistische Schwierigkeiten bei der \u00dcbergabe vorprogrammiert &#8211; der Aufwand war auch f\u00fcr die OeNB enorm. Der zweite Versuch folgte im Jahr 2000: 200 Notebooks wurden durch Neuger\u00e4te ersetzt. In beiden F\u00e4llen wurde ein geringer Teil der Ger\u00e4te auch zu einem Sonderpreis an interessierte Mitarbeiter verkauft &#8211; allerdings immer vom Abwicklungspartner und nie von der OeNB selbst.<\/p>\n<p>F\u00fcr unser bisher letztes Projekt in diesem Umfeld ging die OeNB einen anderen Weg: die Ger\u00e4te wurden an das Unterrichtsministerium verschenkt. Da dieser Weg der bisher unproblematischste war und au\u00dferdem die Ger\u00e4te auf diese Weise einem sehr sinnvollen \u201azweiten Leben&#8217; zugef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, werden wir ihn voraussichtlich auch in Zukunft beschreiten.&#8221;<\/p>\n<p>Christoph Martinek, Gruppenleiter PC und Netz, Abteilung f\u00fcr den Betrieb des Rechenzentrums, \u00d6sterreichische Nationalbank<\/p>\n<hr \/>\n<p>Softlab<\/p>\n<p>&#8220;Da wir alle bei uns eingesetzten Ger\u00e4te von IBM leasen und sie nach \u201aGebrauch&#8217; gegen neue austauschen, ist dieses Thema f\u00fcr uns nicht relevant.&#8221;<\/p>\n<p>Wolfgang Degen, Marketing &amp; Kommunikation, Softlab GmbH<\/p>\n<hr \/>\n<p>transtec<\/p>\n<p>&#8220;transtec ist bereits seit geraumer Zeit dabei, alle umweltrelevanten Prozesse im Unternehmen zu analysieren und zu verbessern. Die erfolgreiche Zertifizierung nach ISO 14001 dokumentiert, dass sich transtec in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess befindet, um die Umweltleistungen erh\u00f6hen. Die vom Europ\u00e4ischen Parlament erarbeitete Richtlinie zur Entsorgung von Altger\u00e4ten (WEEE) ist daher nur ein Teil eines umfassenden Konzeptes, das schon seit l\u00e4ngerem in die Unternehmens-Planungen mit einbezogen wird.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich besteht bereits heute die M\u00f6glichkeit, Altger\u00e4te von Kunden zur\u00fccknehmen und umweltgerecht zu entsorgen. Dabei arbeitet transtec mit Entsorgungsfachbetrieben zusammen, die den anfallenden Elektronikschrott fachgerecht trennen und wiederverwerteten. Europaweit initiiert transtec ebenfalls Kooperationen mit entsprechenden Fachbetrieben bzw. entrichtet Pauschalen f\u00fcr die Entsorgung (wie z.B. in Holland und Belgien)&#8221;<\/p>\n<p>Manfred Schwarzbier, Country Manager transtec \u00d6sterreich.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Uniqua<\/p>\n<p>&#8220;Nach dem Ende der Abschreibungsdauer von gro\u00dfen Tranchen (ca. 1000 St\u00fcck) wird entschieden, ob die Ger\u00e4te weiter genutzt werden oder aus der Anlagenbuchhaltung ausgeschieden werden.<\/p>\n<p>In diesem Fall werden die Maschinen einem Partner zur weiteren Verwendung bzw. zur Entsorgung \u00fcbergeben. Bei gro\u00dfen Tranchen holen wir hier Angebote von Wiederverk\u00e4ufern der Gebrauchtware ein. In allen anderen F\u00e4llen \u00fcbergeben wir die Entsorgung unserem Lieferanten T-Systems.&#8221;<\/p>\n<p>Prok. Andreas Hallemann, UNIQA Software-Service GmbH, Leiter der PC-Betreuung<\/p>\n<hr \/>\n<p>Virenkinik<\/p>\n<p>&#8220;Alte PCs werden bei uns gesammelt, die besten Teile zusammengestellt und an eine Schule verschenkt. Gerade in der Umgebung von Wien, wo Gemeinden oft nicht die n\u00f6tigen Mittel f\u00fcr PCs im Pausenbereich der Sch\u00fcler haben sind die Schulen sehr dankbar f\u00fcr solche Spenden. Teilweise finden die PCs auch als Test-PCs diverser Software und Betriebssysteme Verwendung und werden letztendlich an Mitarbeiter verschenkt. Die nicht verwendbaren Reste werden entsorgt, wobei wir die Erfahrung gemacht haben, dass sich Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe teilweise selbst dieser Reste erfreuen.&#8221;<\/p>\n<p>Michael Gruber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Virenklinik, IT-Dienstleister<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den ersten Blick scheint es seltsam: Da werden jedes Jahr Tausende neuer PCs, Notebooks und Workstations gekauft. Und die meisten Anwender sind keineswegs Neulinge, sie hatten auch davor schon einen Rechner.<\/p>\n<p>Was also geschieht mit den unz\u00e4hligen alten Ger\u00e4ten? Werden die in die L\u00e4nder des ehemaligen Ostblocks verkauft? Werden sie alle an Verwandte und Bekannte weitergegeben? Werden sie klammheimlich (und verbotenerweise) auf den M\u00fcll geworfen? 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